Über die Gemeinde, die Kirche und den Ort

Die Gustav-Adolf-Kirchengemeinde besteht seit Ende des 19. Jahrhunderts. Die Gustav-Adolf-Kirche wurde 1910 gebaut und hatte im Jahr 2010 ihr 100-jähriges Bestehen. Sie wurde 1992 renoviert und erhielt wieder die - dem Original nachempfundene - Jugendstilmalerei an den Innenwänden. Sie gehört zu den Baudenkmälern Ingelheims. In der Kirche finden etwa 120 Besucher Platz. Die Gustav-Adolf-Kirchengemeinde hat eine wechselvolle Geschichte durchlebt und war zeitweilig zu einer Predigtstelle abgestuft. 1983 wurde das Paul-Gerhardt-Haus in der Friedrichstraße gebaut, um im neuen Ortsteil (neben der damals erbauten Albert-Schweitzer- Schule) die Präsenz der Gemeinde zu zeigen. Direkt daneben steht auch das Pfarrhaus, das zur gleichen Zeit errichtet wurde.

Frei-Weinheim und Sporkenheim

Frei-Weinheim ist ein Stadtteil Ingelheims und liegt direkt am Rhein, in dem, den Höhen vorgelagerten Schwemmland. In seiner Vergangenheit wurde Frei-Weinheim - der alte Ortskern - wiederholt von Überschwemmungen heimgesucht. Das änderte sich erst mit dem Bau des Dammes und der Einrichtung der Pumpenstationen. Nach Ingelheim-West bildet die die Konrad-Adenauer-Str. die ungefähre Grenze. Etwas weiter stromab liegt der Stadtteil Sporkenheim, der unserer Kirchengemeinde angegliedert ist. In Frei-Weinehim und Sporkenheim gibt es keine größere Industrie, jedoch einiges an Gewerbebetrieben, mit zunehmender Tendenz. Der landwirtschaftliche Bereich besteht fast ausschließlich aus Obstanbau und etwas Getreide- oder Feldfruchtanbau. An der Mole geht die Fähre nach Oestrich-Winkel ab, die die Verbindung in den Rheingau aufrecht erhält.